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Die Lausitz

Die Lausitz zählt zu den schönsten Regionen des Bundesgebietes. Das Gebiet erstreckt sich vom Süden Brandenburgs bis ins östliche Sachsen sowie bis hin zu Teilen des polnischen Verwaltungsbezirks Wojewodschaft Niederschlesien.

Vielfältige Landschaften und zahlreiche historische Städte zeichnen die Lausitz aus. Die geografische Aufteilung erfolgt in Ober- und Niederlausitz.

Daten und Fakten

Auf einer Fläche von rund 13.000 Quadratkilometer leben in etwa 1,3 Millionen Einwohner; etwa 350.000 davon leben in Polen.

Die Niederlausitz

Die Niederlausitz wird im Nordwesten durch den in der Eiszeit gebildeten Höhenzug Fläming und östlich von der Schwarzen Elster begrenzt. Die Region reicht bis zur Bober und damit bis nach Polen hinein. Die bekannteste Stadt der Niederlausitz ist Cottbus.

Die Lausitz ist der Bezeichnung nach eine feuchte Wiesenlandschaft in einem Tiefland gelegen. Früher war dieser Landstrich vorwiegend von Mooren, Buchen- und Eichenwäldern bedeckt. Dies trifft heutzutage nur noch auf einzelne Regionen der Niederlausitz zu. Weit verbreitet sind heute Kiefernwälder. Sumpfgebiete findet man ausschließlich in bestimmten Naturschutzregionen wie dem Spreewald.

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Die Oberlausitz

Im Osten des Freistaates Sachsen, an der Grenze zwischen Polen und Tschechien befindet sich die Oberlausitz. Das Tor zur Oberlausitz ist Bischofswerda. Von hier erstreckt sich das Gebiet bis zur östlichsten Stadt Deutschlands, nämlich Görlitz. Der südlichste Punkt der Oberlausitz ist die Kreisstadt Zittau im Landkreis Görlitz; der nördlichste die Kreisstadt Weißwasser.

Die Oberlausitz zeigt eine völlig andere Landschaftsstruktur als die Niederlausitz. Zu entdecken gibt es viele schöne Gebiete. Die neu entstandenen Seengebiete, faszinierende Fluss- und Auenlandschaften, Heide- und Teichgebiete sowie ausgedehnte Naturparkanlagen, Wälder und Gebirgslandschaften wie das sächsisch-böhmische Kreidesandsteingebiet mit dem Zittauer Gebirge prägen das Landschaftsbild der Region.

Sprachenvielfalt

Sobald die Autobahn in der Niederlausitz verlassen wird, stehen die Ortsnamen zweisprachig auf den Ortsschildern. Diese Zweisprachigkeit ist ein Hinweis auf die hier lebende sorbische Bevölkerungsgruppe. Bis in das 20 Jahrhundert hinein waren besonders die ländlichen Gebiete der Lausitz von Sorben besiedelt. Die Sorben sind eine westslawische Volksgruppe. Obwohl die deutschsprachige Bevölkerung die Mehrheit bildet, konnte die sorbische Minderheit ihre Identität und ihre Traditionen bis in die Gegenwart hinein bewahren.

Die Verbreitung der sorbischen Sprache ist im vergangenen Jahrhundert sukzessive zurückgegangen, wird aber heute noch in einigen Landstrichen gesprochen.

Strukturwandel

Die Region Lausitz ist vom Kohleausstieg betroffen. 150 Jahre lang prägte der Kohleabbau das Land. Vor fast 30 Jahren erlebte die Kohleindustrie ihren ersten Zusammenbruch. Davon konnte sich dieser Industriezweig nicht mehr so richtig erholen. Der einsetzende Strukturwandel erforderte damals tiefgreifende Maßnahmen und eine klare Entwicklungsstrategie für die zukünftige Gestaltung der Region. Als Partner der Bundes veröffentlichte die interkommunale Wirtschaftsförderung 2020 mit Cottbus und fünf weiteren Landkreisen in Brandenburg und Sachsen das innovative und erfolgversprechende Leitbild als "Entwicklungsstrategie Lausitz 2050".

Ferienregion Lausitz

Der Urlaub in der Lausitz ist vielseitig und voller Abwechslung. Aktiv oder passiv, jeder Besucher findet die Betätigung, die seinen Bedürfnissen entspricht; ob beim Wandern, Radfahren, beim Wassersport oder bei der Besichtigung von historischen Bauten, Denkmälern und herrlichen Landschaftsparks. Ein Ausflug in die Natur ist in jedem Fall ein schönes Erlebnis. In der Mitte des Lausitzer Gebietes ist aus dem ehemaligen Kohleabbaugebiet das Lausitzer Seenland entstanden. Dieses Gebiet ist mit mehr als 20 Seen die größte künstlich angelegte Wasserlandschaft Europas.

Bekannte Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in der Lausitz

Jeder Besuch der Lausitz wirkt inspirierend. Die facettenreiche Landschaft, die zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten, die Herzlichkeit der Menschen und die leckeren Spezialitäten erfreuen den Besucher immer wieder aufs Neue.

Übersicht der beliebtesten Reiseziele

Im Landschaftsbauwerk Ohr in Boxberg in der Oberlausitz ist einer der weltweitgrößten Landschaftsbauwerke aus modellierten Sand. Das 350 mal 250 Meter große und 18 Meter hohe Bauwerk ist begehbar. Es bietet eine schöne Aussicht über den Bärwalder See. Im Bauwerk befindet sich das bekannte Theater im Ohr. In den Sommermonaten finden dort zahlreiche Veranstaltungen statt.

Findlingspark Nochten

Ein beliebtes Ausflugsziel nicht nur für Familien ist der Findlingspark Nochten. Der Landschaftsgarten ist etwa 20 Hektar groß.

Zu finden ist der Park südwestlich von Weißwasser in der Oberlausitz. Entstanden ist der Findlingspark auf der Rekultivierungsfläche des Braunkohletageabbaus Nochten. Mindesten 7.000 eiszeitliche Findlinge sind in die verschiedenen bemerkenswerten Gartenanlagen als Gestaltungselemente eingefügt.

Bautzen - Stadt der Türme

Die große Kreisstadt Bautzen liegt in Ostsachsen. In der mittelalterlichen Altstadt von Bautzen sind zahlreiche historische Baudenkmäler zu besichtigen. Das wichtigste ist die Michaeliskirche und die sogenannte Alte Wasserkunst. Insgesamt 17 Türme geben Bautzen den Namen Stadt der Türme. Darunter findet sich der Burgwasserturm, die Mühlbastei, der Lauenturm und viele mehr.

Cottbus - Universitätsstadt

Das Zentrum der Lausitz ist die kreisfreie Universitätsstadt Cottbus. Die einzige Technische Universität Brandenburgs wurde hier 1991 gegründet. Das Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum ist eine besonders architektonisch interessante Sehenswürdigkeit der Stadt. Wunderschöne Parkanlagen, historische Gebäude und ein sehenswertes Jugendstiltheater bereichern das Stadtbild. Bei einem Rundgang durch die historische Altstadt können das Tor aus dem Mittelalter, Türme und barocke Bürgerhäuser besichtigt werden.

Die Europastadt Görlitz

Görlitz, die östlichste Stadt Deutschlands, ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. In der gut erhaltenen Altstadt können mehr als 4.000 Denkmäler und zahlreiche prächtig erhaltene Gebäude aus verschiedenen Epochen besichtigt werden. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Peterskirche. Sie ist die älteste und größte Kirche dieses Bautyps in Sachsen. Weitere Sehenswürdigkeiten sind unter anderem das Heilige Grab, der Flüsterbogen, der Nikolai-Friedhof sowie das Schlesische Museum. Am Untermarkt befindet sich das altehrwürdige Rathaus mit seiner prächtigen Inneneinrichtung. Die große Freitreppe ist ein schöner Blickfang und lädt direkt zum Besuch des Gebäudes ein. über die historische Altstadtbrücke gelangt man in den polnischen Teil der Stadt.

Bad Muskau und der Fürst-Pückler-Park

Die ländliche Stadt Bad Muskau liegt in der Oberlausitz nahe Görlitz. Bad Muskau ist ein staatlich anerkannter Kurort im Freistaat Sachsen. Das im Fürst-Pückler-Park gelegene beeindruckende Schlossensemble ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Die Parkanlage Fürst-Pückler zählt seit 2004 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Das Lausitzer Seenland

Ein Urlaubsparadies mit zahlreichen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung für Naturliebhaber und Wassersportler wurde zwischen Berlin und Dresden geschaffen, das Lausitzer Seenland. Das ehemalige Braunkohletageabbaugebiet wurde zu einem richtig großen Seenland umgestaltet. Die einzigartige Landschaft besteht aus mehr als 23 kleinen und größeren, von Menschenhand angelegten Seen mit einer Wasserfläche von 14.000 Hektar. Einer der größten See des Lausitzer Seenlandes ist der Bärwalder See. Der Landschaftspark Bärwalder See ist ein Anziehungspunkt für Urlauber aus nah und fern.

Die Lausitz - ein Neubeginn

Die Kohleabbauregion Bärwalde wurde stillgelegt. In dieser Region entstand nach 10-jähriger Flutung der Bärwalder See, der größte See Sachsens. Mindestens zehn der Seen sind durch schiffbare Kanäle miteinander verbunden. Mit dem Strukturwandel entstand die Grundlage zur Erschaffung einer modernen und attraktiven Wirtschafts- und Urlaubsregion.